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die Edelmetalle
- Zu den Platinmetallen der Gruppe VIII des Periodensystems zählen das Platin, das Ruthenium, das Rhodium, das Palladium, das Osmium und das Iridium. Sie treten als Platinerze in der Natur fast nur gediegen auf, meist in Form platinreicher Legierungen. Außerdem sind sie in Rückständen enthalten, die bei der Verarbeitung edelmetallhaltiger Kupfer-Nickel-Legierungen anfallen. Diese Rückstände und die Platinerze werden zu Rohplatin verarbeitet, in dem Platin der Hauptbestandteil ist. Die Gehalte anderer Platinmetalle liegen unter 10 %. Die weitere Trennung der Platinmetalle voneinander erfordert bis zu 14 verschiedene Arbeitsstufen
- Platin kommt auch als sog. Platinmohr oder Platinschwamm als sehr fein verteiltes Platin vor. Hieraus resultiert eine hohe Reaktivität die sehr gefährlich werden kann.
- Die am häufigsten gehandelten Metalle der Platingruppe sind das Platin, das Palladium und das Rhodium. Das Osmium ist ein Platinmetall das aufgrund seiner Eigenschaften von uns nicht angenommen werden kann. Das Ruthenium und das Iridium kommt meist nur in geringeren Anteilen als Legierungsbestandteil vor.
- Eine Legierung aus 96% Platin und 4%Kupfer oder aus 90% Platin und 10% Palladium ist das sogenannte Juwelierplatin
- Geräteplatin chemischer Geräte enthält bis zu 30% Legierungsmetalle wie Palladium, Rhodium, Iridium, und auch ggf. Alkalimetall wie Rubidium.
- Für Thermoelemente werden Platinlegierungen mit 2 - 40% Rhodium verwendet.
- Palladium schmilzt bei 1552 ° Celsius. Platin hat einen noch höheren Schmelzpunkt von 1774° Celsius. Es stellt daher wie alle Platinmetalle extreme Anforderungen an Schmelz- oder Aufarbeitungstechnik. Das Rhodium hat einen wiederum höheren Schmelzpunkt von 1966 ° Celsius. Das Ruthenium schmilzt schließlich bei 2310° , das Iridium bei 2410° Celsius. Diese hohen Schmelztemperaturen und die besonderen Eigenschaften der Spezialmetalle machen auch einige von Ihnen zum bevorzugten Zusatzmetall bei der Legierungsentwicklung von zahnärztlichen Dentallegierungen oder von Gerätelegierungen und Heizwicklungen. Man erhöht mit ihnen im dentalmedizinischen Bereich häufig die Schmelzintervalle von Goldmatrixlegierungen, um sie temperaturstabiler z.B. für den zahntechnischen Einsatz zu machen.